Kanzlei Feser

Gerichtskosten

Die Gerichtskosten bestehen aus den gerichtlichen Gebühren und den gerichtlichen Auslagen. Die Gerichtskosten werden auf der Basis des Gerichtskostengesetzes (GKG), der Kostenordnung (KostO) und mehrerer Nebengesetze erhoben.

Gerichtliche Gebühren werden für die Tätigkeit des Gerichts als solche erhoben. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach dem Streitwert. Demgegenüber richten sich die gerichtlichen Auslagen nach den tatsächlichen Aufwendungen, die dem Gericht im Einzelfall entstanden sind. Dazu gehören etwa die Kosten für die Entschädigung von Zeugen und Sachverständigen nach dem Gesetz über die Vergütung von Sachverständigen, Dolmetscherinnen, Dolmetschern, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie die Entschädigung von ehrenamtlichen Richterinnen, ehrenamtlichen Richtern, Zeuginnen, Zeugen und Dritten (JVEG) sowie bestimmte Post- und Telekommunikationskosten.

Im Einzelnen lassen sich die gerichtlichen Gebühren häufig dem Grunde nach dem GKG und insbesondere dem Kostenverzeichnis und der Höhe nach der Wertetabelle entnehmen. Wertetabellen bis 5.000.000 € haben wir hier für Sie zusammengestellt (siehe Navigationsleiste oben rechts).